RumĂ€nien đŸ‡·đŸ‡Ž

Hier in RU kommt mir immer wieder das Lied „Kaspar“von Reinhard Mey in den Sinn und zwar eine ganz bestimmte Zeile.

…und von den Hunden verbellt,

und von den Hunden verbellt…

Straßenhunde

An der Grenze Calafat von Bulgarien nach Serbien trafen wir auf einen gechillten, Ă€lteren Grenzbeamten, der gerade seine „Grenzhunde“ fĂŒtterte. Deren waren so um die 8. Lauter Mischlinge und zum Teil völlig unterschiedlich. Ein Rudel! Es war nicht schwer zu erkennen, wer etwas zu sagen hat, und wer nicht. Die Hunde sind meist sehr schreckhaft und verĂ€ngstigt. Ich hab ihn gefragt, ob er ihnen Namen gibt. Er macht es nicht, da es nicht seine Hunde sind. Trotzdem zeigt er sich verantwortlich dafĂŒr, dass sie zu fressen haben. Die Hundemeute hat sich in einer Linie vor unser Auto gesetzt und ruhig gewartet( leider habe ich versĂ€umt davon ein Bild zu machen), bis der Chef den Poller ( der die Grenzeschranke markierte) wegnahm und so das Zeichen zur freien Fahrt gab. Kurz vorm Losfahren bemerkte er, dass wir keine Straßenvignette fĂŒr Bulgarien hatten. Oh nee.. wir wußten gar nicht, dass es das gibt! Er meinte mit 10€ können wir vor der Ausreise eine erwerben. KartengerĂ€t gab es keines und wir hatten nur einen 50€ Schein- wechseln konnte er nicht und es war 21 Uhr abends. Nach langer Konferenz mit der Kollegin ( die ihre Fernsehserie unterbrechen musste;))hatte ich schon das GefĂŒhl wir zahlen das 5fache. Er kam schließlich lachend und sagte, das GlĂŒck ist uns hold und wir sollen durchfahren.

Es weihnachtet sehr! (2.11.20)
Nicolae Romanescu Park . Entworfen von dem Architekten Édouard Redont und angelegt zwischen 1901 and 1903.
Curtea de ArgeƟ ein Kloster im byzantinischen Stil. Dort sind auch die KönigsgrĂ€ber der RumĂ€nien. Der letzte König Michael musste ins Ausland fliehen.Von da an ĂŒbernahm Nicolae Ceausescu bis er 1989 gestĂŒrzt wurde.

SĂŒdkarpaten

Inzwischen sind wir weiter in die SĂŒdkarpaten gereist. Unsere erste Begegnung im höchstgelegenen Dorf von RumĂ€nien war gleich am frĂŒhen Morgen. Ich bin nach dem Aufstehen auf George getroffen, der gerade seinen MĂŒll raus brachte. George spricht sehr gut Englisch und so entwickelte sich ein nettes GesprĂ€ch. Kurze Zeit spĂ€ter saßen wir schon in seinem Wohn-und Esszimmer am FrĂŒhstĂŒckstisch. Sein Haus steht oben auf dem Berg und wir können vom Tisch aus auf die Karpaten sehen.


Danach sind wir mit den FahrrĂ€dern los um den Nationalpark zu erkunden. Die Umgebung erinnert uns sehr an unseren Schwarzwald! NatĂŒrlich haben wir uns verfahren und mussten uns durch unwegsames GelĂ€nde kĂ€mpfen.



Aber dadurch haben wir die Spur eines Ursbrun gefunden.
George lebt seit 20 Jahren hier und hat bisher noch keine entdeckt. Er meinte, wir hĂ€tten großes GlĂŒck gehabt.
Indian Summer 29.10.



Schnee ❄ 30.10.

Bukarest

Das riesige GebĂ€ude ist der Parlamentspalast aus der Zeit des Kommunismus mit 1.100 RĂ€umen. Heute ist es das ParlamentsgebĂ€ude. Wir waren mit den FahrrĂ€dern unterwegs und sind durch das Palasttor geradelt. Der zustĂ€ndige Wachposten hat uns etwas zugerufen…Wir sind zu ihm hin und er hat uns in sehr barschem Ton mitgeteilt, dass wir nicht auf das GelĂ€nde dĂŒrfen. Mitten in seine Ansprache hinein lĂ€utete seinHandy. Der Klingelton war die Titelmelody aus: The Good, the Bad and the Ugly. Klasse! Ich sagte: „Cool“ und machte beide Daumen hoch. Das Eis war gebrochen und er zeigte uns den besten, erlaubten Platz fĂŒr unser Bild.

Der Triumphbogen, Àhnlich dem in Paris. 1840 provisorisch aus Holz gebaut und nach 1918 neu aufgebaut.