T├╝rkei ­čç╣­čçĚ

ISTANBUL

Metro Istanbul

Istanbulcard, ist eigentlich eine feine Sache, wenn man mit den ├Âffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Wir hatten noch eine vom letzten Besuch, konnten aber nicht durch die Schranke, da ab jetzt eine Kombination zwischen HES Code und Karte erforderlich ist. F├╝r die Durchf├╝hrung der Kombination ist ein Automat da! Leider nur einer f├╝r vieleÔÇŽ( in der Schlange stand hinter mir ein T├╝rke mit rudiment├Ąren Sprachkenntnissen in Franz├Âsisch. Unsere Unterhaltung war die reinste Comedy, aber so verging die Zeit schneller) Endlich war es soweit, wir hatten beide unsere Karte ( wegen dem Code brauchten wir eine zweite) mit Code. Wir mussten die Verkehrsmittel wechseln und prompt kamen wir wieder nicht rein. Nach 2-3 Versuchen, durfte ich so durch und Karl hinterher, aber das Problem an sich bleibt. Mal sehen wie wir wieder zur├╝ck kommen;))

Unsere R├╝ckfahrt war eine Odyssey. Mein Handy hatte keinen Akku mehr und der HES Code auf Karls Handy war nicht mehr mit der Karte gekoppelt. Der erste Versuch in die Metro Station zu kommen scheiterte kl├Ąglich. Das ging sogar soweit, dass Karl Bakshisch auf den Tisch gelegt hat und ich es wieder weggenommen habe­čśůDaraufhin hat er seine Istanbulkarte auf den Tisch gelegt und ist gegangen. Die hab ich ebenfalls zu mir genommen und bin ihm nach. Eigentlich wollten wir nun ein Taxi nehmen, aber dann kam eine zweite Station und ich konnte der Versuchung nicht widerstehen;))der Securitytyp war supernett! Er hat sich unsere HES Code Nummer geben lassen und schon waren wir durch. Ebenso ging es jetzt noch dreimal, bis wir an unserer Unterkunft waren.Resumee: Wo ein Wille, da ein Weg – beidseitig!

KARTEPE

Letzte Vorbereitungen

ANKUNFT IN KARTEPE

Green Park Hotel

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir heute Nachmittag hier angekommen. Morgen gehts auf die Piste!! ­čÄ┐ k├Ânnen wir ausleihen und ansonsten improvisieren wir ;))

LORBEERZWEIGE

Seit Tagen sehen wir immer wieder Bauern und B├Ąuerinnen mit B├╝ndeln von gr├╝nen Zweigen. Oft lagen entlang der Stra├če sauber aufgeschichtete Zweige, bereit zur Abholung. Auch wurden Zweige zum Verkauf angeboten. Als wir mal w├Ąhrend einer Pause den Berg hochgelaufen sind, war schnell klar worum es sich handelt. Anfang M├Ąrz ist die Erntezeit des echten Lorbeers! Unbehandelt, regional und herrlich duftend, wenn man an dem Lorbeerblatt reibt.

URSPR├ťNGLICHE NATUR

Durch den st├Ąndigen Wind werden aus moderaten 9 Grad, gef├╝hlt, fr├Âstelige 3 Grad.

VON CIDE NACH BARTIN

Wir gondeln heute durchs Hinterland, immer auf der D010. Leider ist es auch eine Hinterlandstra├če und so kommen wir nicht wirklich voran. Immer wieder tauchen kleine Geh├Âfte, in der sonst unbewohnten Gegend, auf. Sobald die Stra├če aber am Meer entlang f├╝hrt, gibt er kleine St├Ądte.

Eben bin ich um eine Kurve gefahren und da kam von links den Bergweg herunter ein Pferd galoppiert. Direkt auf das Auto zu! Ich habe das Steuer nach rechts gerissen, gerade so um die Vorderl├Ąufe des Tieres herum. Fahrerin exhausted und Pferd galoppiert fr├Âhlich weiter. Das Bild des sch├Ânen Tieres hat sich mir nachdr├╝cklich eingebrannt.

Die Landschaft wechselt st├Ąndig zwischen Berg und Meer, ein st├Ąndiges Auf und Ab.

HAFEN VON SINOP

BLICK ├ťBERS MEER …

nach Georgien ­čçČ­čç¬
und Russland ­čçĚ­čç║

Heimatliche Gef├╝hle

Eigentlich wollten wir noch bis zum Schwarzen Meer fahren, aber die Landschaft und das Black Forest Hotel waren zu verlockend. Es war schon sehr witzig, wir hatten uns gerade gegenseitig versichert, dass wir aufgrund der Landschaft heimatliche Gef├╝hle entwickeln, als das Werbeschild f├╝r das Black Forest Hotel auftauchte. Also sind wir zum Black Forest Hotel hochgefahren und waren die einzigsten ├ťbernachtungsg├Ąste. Der Ausblick ist wunderbar! Es hat nur lange gedauert, bis unser Zimmer einigerma├čen warm wurde. Daf├╝r wurden wir den ganzen Tag mit Chai versorgt, der innerlich gew├Ąrmt hat.

Werbung f├╝rs Hotel
St├╝rmische Begr├╝├čung

UNTERWEGS

Schlechte Stra├če, – 7 Grad, 10%Gef├Ąlle, schlechte Sicht und eine Gans, die seelenruhig ├╝ber die Stra├če l├Ąuft.

ARARAT

Und pl├Âtzlich waren sie da und in Gr├Â├če und Form unverwechselbar!! Der gro├če und der kleine Ararat.
Der Berg Ararat, auch gro├čer Ararat (t├╝rkisch B├╝y├╝k A─čr─▒ Da─č─▒) genannt, ist ein ruhender Vulkan im Ararathochland, in Ostanatolien, nahe der Grenze zu Armenien, dem Iran und der aserbaidschanischen Exklave Nachidschewan. Er ist mit 5137 m ├╝ber dem Meeresspiegel der h├Âchste Berg auf dem Gebiet der T├╝rkei.Der kurdische Name, ├çiyay├¬ Agir├«ÔÇÄ, bedeutet ÔÇ×der feurige Berg.ÔÇť

Three cups emerged out of nowhere and luckily we had some bread for them!

Entlang der Grenze zum ­čç«­čçĚ Iran

Wir wurden immer wieder kontrolliert. Auf mein fr├Âhliches:ÔÇť Hello!ÔÇťkam von den Grenzern oft ein fr├Âhliches:ÔÇťWelcomeÔÇť zur├╝ck!

Grenzposten

CIG K├ľFTE

Hier in der T├╝rkei gibt es ein veganes Takeaway: Cig K├Âfte

Heute haben wir es selbst gemacht und sind begeistert, wie lecker und einfach es ist!!
  • 1 kg feiner Bulgur „K├Âftelik Bulgur“
  • 1 Liter heisses Wasser plus 150 ml mehr
  • 3 bis 4 Lauchzwiebeln in sehr feine Ringe geschnitten
  • 2 kleine bis mittelgro├če gr├╝ne Spitzpaprika in sehr feine W├╝rfel geschnitten
  • 1 mittelgro├če Tomate fein gew├╝rfelt
  • 100 g Waln├╝sse gemahlen*
  • 200 g Paprikamark s├╝├č oder scharf (alternativ auch Tomatenmark)
  • 450 g Tomatenmark
  • 100 ml Oliven├Âl
  • 2 geh├Ąufte EL getrocknete Minze
  • 1 geh├Ąufter EL Currypulver
  • 1 EL Paprikapulver s├╝├č
  • 1 EL Isot fermentierte Paprikazubereitung (bekommt man wohl in jedem t├╝rkischen Laden)
  • 1 EL gemahlener Pfeffer wei├č
  • 2 TL Kreuzk├╝mmel
  • Chili nach Geschmack
  • 2 TL Salz
  • Frische Petersilie nach Geschmack sehr fein gehackt
  • Alles kr├Ąftig miteinander verkneten und 30 Minuten ziehen lassen. Sollte es zu trocken sein, einfach etwas gekochtes Wasser dazu geben.
  • Wir haben uns nicht exakt an das Rezept gehalten.;))

Dazu passt perfekt Eisbergsalat.

Sehr lecker als Vor,- oder Hauptspeise !

CASTLE OF VAN

Unter dem Berg schie├čt eine Quelle hervor, die einen wunderh├╝bschen Gr├╝nstreifen erzeugt, in einer Gegend, in der kaum gr├╝nes zu finden ist.

Trotz -9 Grad haben wir bei unserer Ankunft am Van See ­čô»­čô»gespielt!

Allerdings eher k├╝rzer, als l├Ąnger;))
Unterwegs

Wir sind unterwegs nach Van am Van See. F├╝r diese Strecke haben wir den Sonntag gew├Ąhlt, weil es, durch den WE Lockdown, kaum Verkehr hat. Allerdings sind die LKW Fahrer auch am Sonntag flei├čig! Da unser Weg am Grenzgebiet verl├Ąuft, werden wir immer wieder von der Grenzpolizei kontrolliert. An der Stra├če stehen in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden neuere Grenzt├╝rme, die auch meist besetzt sind.

Schon nach 100 km tauchen wir in die Winterbergwelt ein.
Wobei es gl├╝cklicherweise viele T├╝neli gibt!

Museum MARDIN

Drei beeindruckende G├Âtterstatuen

Three different religions and all celebrate the same storyÔś║´ŞĆ

Also in the Bible in the Old Testament!

Im Museum war leider nicht viel Besucherandrang und so wurden wir erst von der Kinderbetreuung gestoppt und durften M├╝nzen pr├Ągen und Leinendruck ausprobieren ­čśé

M├╝nzpr├Ągung

MARDIN

Wir sind von Urfa her erst in den neueren Teil der Stadt eingefahren. Inzwischen ist es auch tags├╝ber sehr kalt geworden und wir haben uns ein Hotelzimmer gebucht. Auf dem Weg dahin ging es durch die ganze Altstadt, im Konvoi, immer h├Âher und h├Âher hinauf, das schmale Einbahnstr├Ą├čchen entlang. Nirgends Platz zum Parken oder Wenden! Endlich das Hotel, das wir via Internet gebucht hatten, mit einem Parkplatz f├╝r uns!! Wir durften uns zwischen zwei Zimmern entscheiden. Standard oder Upgrade zum gleichen Preis. Wir haben uns f├╝r das Schlosszimmer entschieden:))

Mit zweiter Yogaebene;)) Schon das Hochsteigen ist eine sportliche Herausforderung!
Mit Marmorbecken f├╝r die Fu├čwaschung.

SANLIURFA oder schlicht URFA

Auf den Spuren Abrahams, rund um den Bal─▒kl─▒g├Âl­čÄĆ­čÄĆ

Der Fischteich oder Baliklig├Âl ist ein Heiligtum f├╝r die Moslems und die Attraktion. Der Legende nach wollte der damalige K├Ânig Nimrod, Abraham wegen seines Ketzertums t├Âten lassen und lie├č ihn auf den Scheiterhaufen werfen. Doch wo sich kurz zuvor noch lodernde Flammen befanden, war durch ein g├Âttliches Wunder ein Teich. Die gl├╝henden Kohlen aber wurden zu Karpfen! Anschauen und f├╝ttern erlaubt, doch wer versucht einen zu fangen, hat drakonische Strafen zu erwarten.

The Cave of Abraham
Platz f├╝r die Reinigung vor dem Gebet
Die Geburtsst├Ątte Abrahams. Die H├Âhle ist in der Mitte getrennt. Rechts M├Ąnner, links Frauen. Es ist schon sehr seltsam, wenn ich sehe, wie ÔÇ×unserÔÇť Stammvater Abraham hier als Prophet verehrt wird. Die Geburtsst├Ątte und der Fischteich geh├Âren zu den wichtigen Pilgerst├Ątten im Leben der Muslime.
Baliklig├Âl am Abend

INDIENGEF├ťHL IM HOTEL


WANDERUNG ENTLANG DES FIRAT

Nach einer Nacht auf dem bewachten Parkplatz am antiken Zeugma, sind wir am Vormittag zu einer Wanderung entlang des gestauten Euphrat(Firat) aufgebrochen.

Unterwegs haben wir-mit dem Pferd pfl├╝gende-Pistazienbauern gesehen. Was f├╝r eine harte Arbeit f├╝r Mensch und Tier!
Irgendwann mussten wir dann durchs Wasser – gl├╝cklicherweise war die tiefste Stelle am ├ťbergang nur h├╝fthoch. Allerdings war der Boden sehr rutschig.

ZEUGMA ITSELF AM FIRAT

Inmitten einer kargen, aber wundersamen Landschaft lag am Euphrat( wie wir ihn nennen, hier ist es der Firat) die Stadt Zeugma.

Die Reste der antiken Stadt ZEUGMA, inzwischen gesch├╝tzt vor Art Traffickern! Die wertvollsten Funde sind sicher verwahrt im Mosaikmuseum in Gaziantep.

ZEUGMA MOSAIK MUSEUM

Aphrodite
Dionysos
Geometrische Formen

GAZIANTEP

Morgenstimmung vom Hotelzimmer aus.
In der Nachbarschaft gibt es einen Taubenz├╝chter, der seine Scharen immer wieder losschickt.

Inmitten des alten Teils von Gaziantep wurde dieses Hotel gebaut. Darum herum sind schon viele H├Ąuser abgerissen worden und unter dem Hotel befindet sich der Neubau des Mosaik Museums.
Und dort zieht auch die Karawane durch die Stadt.
Ehemalige Petruskirche der Armenier
Abendstimmung
Mit Yoga
geht der Tag zu Ende.

Schlucht├╝berquerung

├ťber diese Br├╝cke laufen die Wasserrohre, die das Wasser von den Bergen ins Tal hinab leiten.
Vor zwei Monaten hat es hier in den Bergen gebrannt. Von der kargen Vegetation hat kaum etwas das Feuer ├╝berstanden.
On the Bridge

Lange, stabile und sehr spitze Dornen!

Gegen Ende gingÔÇÖs unter der Autobahn durch.

ISKENDERUN

Wir sind gestern am Sp├Ątnachmittag hier angekommen und haben ein sch├Ânes und gro├čes Freizeitareal, hoch ├╝ber der Stadt, angetroffen. Au├čer uns waren noch zwei Familien dort. Die Oma der 3 Kids fand uns ganz besonders interessant und wollte nur ein Bild mit mir machen, wenn wir es nicht in den Medien ver├Âffentlichen.

Gegen 20 Uhr waren wir dann alleine und haben uns nach einer kleinen Parforcehorn Session in eine Picknickschaukel gesetzt, telefoniert und den Ausblick genossen.
Es hat nicht lange gedauert, dann fuhr ein Auto vor, dem zwei Polizisten entstiegen und sie haben uns nach unseren Ausweisen und nach unserem Begehr gefragt. Daraufhin haben sie uns dar├╝ber informiert, dass wir uns in einem Terrorgebiet befinden, denn es k├Ânnte sein, dass ├╝ber den Berg syrische Terroristen kommen.Sie haben uns ÔÇ×gebetenÔÇť dieses Areal zu verlassen und so haben wir zusammengepackt und sind zur n├Ąchsten Stadt gefahren, wo wir dann doch noch einen Schlafplatz gefunden haben. F├╝rs Hotel w├Ąre es zu sp├Ąt gewesen, da der Lockdown um 21:00 Uhr beginnt.
Daf├╝r gabÔÇÖs Leckereien zum Fr├╝hst├╝ck! Pistaziencreme, Haselnusscreme, Mandelorangenchutney, Chilitomatenpaste, frisches aus der B├Ąckerei,…

├ťbrigens stand der Nachtw├Ąchter der Keramikfabrik, neben der wir das Auto abgestellt hatten, heute Morgen vor dem Auto als ich heruntergestiegen bin. Er zeigte uns einen Wasserhahn, damit wir uns frisch machen k├Ânnen. Sehr freundlich und es war ihm sehr wichtig zu betonen: auch er f├Ąhrt gerne mit dem Fahrrad!

W├Ąhrend unseres Fr├╝hst├╝cks kamen erst Kinder, dann Jugendliche (Jungs) und zuletzt Erwachsene mit kleinen Kindern um uns zu gr├╝├čen! Am gespr├Ąchigsten waren die Jungs, die f├╝r den FC Bayern M├╝nchen brennen und so ziemlich alles was mit Germany zu tun hat super finden. Es sah so aus, dass alle keine Schule oder Kindergarten hatten und so waren wir eine willkommene Abwechslung!! Nat├╝rlich haben wir zum Abschied wieder ­čô»­čô»gespielt;))

ADANA

Moschee mit 6 Minaretts

Geschichtliche Kurzinfo:

Seit dem 16. Jahrhundert v. Chr. wird Adana in hethitischen Texten erw├Ąhnt. Nach dem Ende der Perserherrschaft geh├Ârte Adana zuerst zum Reiche Alexanders des Gro├čen. Antiochius IV nannte Adana sp├Ąter kurzfristig Antiochia am Sarosum. Seit 72 n. Chr. war die Stadt Teil des R├Âmischen Reiches.

Historische r├Âmische Br├╝cke

1097 eroberte der armenische F├╝rst Osim Teile der Stadt. Zwischen dem 11. und 14. Jhd. zogen viele Armenier, zumeist Christen, nach Adana. Seit 1575 geh├Ârte die Stadt zum Osmanischen Reich.

Adana war beim Bau der Bagdadbahn ab 1903 ein wichtiger St├╝tzpunkt.

Im April 1909 kam es hier zu einem Massaker, dem 20.000 bis 30.000 Armenier zum Opfer fielen. Bis 1910 forderten die anschlie├čenden Epidemien und eine Hungersnot unter den schlecht versorgten ├ťberlebenden der Massaker weitere 20.000 Opfer. Im Rahmen des V├Âlkermordes an den Armeniern 1915 wie auch 1920 wurden die Armenier in weit gr├Â├čerer Zahl ermordet und endg├╝ltig aus Kilikien vertrieben. Am 30. Januar 1943 kam es hier zum Gespr├Ąch zwischen Churchill und In├Ân├╝. Die T├╝rkei sollte in den II. Weltkrieg eintreten, was sie durch hinausz├Âgern nicht getan hat.

Wunderbare Fr├╝chte

Adana ist heute die 5. gr├Â├čte Stadt in der T├╝rkei mit mehr als 2,2 Millionen Einwohnern.

und Tabak ohne Ende!

HIDDEN HEAVEN

R├╝ckweg zum Auto

Vor uns lag ein langer , steiler und vor allem ein schlecht befahrbarer Weg f├╝r die Heimreise-denn egal wo unser Auto steht, dort sind wir daheim! Und wie es so passiert, wir haben eine Abzweigung verpasst und sind eine Stunde den falschen Weg hoch. Wir hatten beide das Gef├╝hl, dass da was nicht stimmt, aber wenn man schon so weit oben ist … Also letzte Kraft zusammennehmen und den Berg wieder runterfahren. Die richtige Abzweigung finden und pl├Âtzlich st├╝rzt Karl mit dem Fahrrad und schlittert ├╝ber den sandigen Weg. In meinem Schreck habe ich ungl├Ąubig aufgeschrien, mein Fahrrad hingeworfen und bin zu ihm hingerannt. Gl├╝cklicherweise kam er mit Sch├╝rfwunden, ziemlichem Schreck und Loch in der Hose davon!!

2.Tag Hidden Heaven

Auf dem Weg zum Hidden Heaven haben wir ein Imker-Ehepaar getroffen und wurden zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Den Chai machte Emine frisch am offenen Feuer und in der restlichen Glut w├Ąrmte sie das selbstgebackene Fladenbrot. Dazu gab es Oliven, Oliven├Âl, Schafsk├Ąse und frisch geknackte Waln├╝sse!

Eine der ersten Fragen an mich war, ob wir auch verheiratet sind. Die zweite, wie viele Kinder wir haben. Auf die erste zeigte ich den Ring an meiner linken Hand, der reichte nicht so richtig, denn: falsche Hand und Karl tr├Ągt keinen Ring­čśé Als ich ihm die Zahl 30 mit meinen H├Ąnden gezeigt habe, war er zufrieden ;))


Nat├╝rlich haben wir auch 1 kg feinen Honig gekauft, bevor wir weiter geradelt sind. Das Glas Honig von Alex ist schon lange leer­čśé Emine hat dieses Bild nicht gesehen. Normalerweise sieht man kein H├Ąrchen unter ihrem Kopftuch hervorschauen! Aber wir waren gegen Ende des Besuchs so famili├Ąr gestimmt, dass es uns gar nicht aufgefallen ist. Zum Schluss gab sie mir ihren Segen mit: ÔÇťGott sch├╝tze dich!ÔÇŁ
Was f├╝r ein sch├Ânes Gef├╝hl ÔŁú´ŞĆ

Jetzt gingÔÇÖs noch gute 2km steil bergab und wir waren kurz vor unserem Ziel.

Mit einem gemieteten Boot kann man sich mit Hilfe eines Seiles durch die Schlucht ziehen, um in den Hidden Heaven ÔÇ×einzutauchen.ÔÇť

Ohne ein bisschen herumzuklettern gehts nicht!
Am Ende kann man das Boot festmachen und schwimmen gehen. Mir warÔÇÖs im Winter zu kalt! Nach einer halben Stunde gingÔÇÖs zur├╝ck und da niemand an der Bootsanlegestelle war, ist Karl r├╝bergesprungen und wollte das Boot festmachen. Ich sollte die d├╝nne Schnur zuwerfen. Hab ich gemacht, allerdings war sie so leicht, dass sie im Wasser gelandet ist. 10m weiter weg befindet sich ein kleiner Wasserfall und ohne das Seil ist das Boot nicht man├Âvrierf├Ąhig! Was macht mein Held? Er springt in voller Montur ins Wasser und zieht das Boot an Land. Chapeau !!

1.Tag: Erstes Himmelszeichen!

Wir sind noch einige Kilometer vom Ziel entfernt. Heute ├╝bernachten wir in den Bergen, mitten in der Natur, ganz alleine.. dachten wir zuerst! Aber bei genauerer Hinsicht waren da ├╝berall Leute in ihren Oliven-und Mandelhainen sehr gesch├Ąftig unterwegs. Mit kleinen Traktoren ( wer kennt die Grillo in Lehen?) bei 20% Steigung, mit gef├╝lltem Anh├Ąnger – Mann, Frau, 2 Kids und das Baby beim Papa im einen Arm, w├Ąhrend er mit dem anderen lenkt! Nicht etwa auf einem geteerten Weg, sondern auf, auch f├╝rs Mountainbike, anspruchsvollem Terrain.

TARSUS

Die Sankt Pauluskirche ist die einzige erhaltene alte Kirche der Stadt. Sie ist dem geb├╝rtig aus Tarsus stammenden Apostel geweiht. Die ehemalige Kirche ist heute das ÔÇ×Denkmalmuseum St. Paul.ÔÇťLeider nur von au├čen, aus den bekannten Gr├╝nden ­čśë

Die Wasserf├Ąlle in Tarsus zur Zeit leider gesperrt.

Kleine Pause am Meer

MERSIN Airbnb

Natodraht, alles vergittert, die Wohnung verraucht und die K├╝che ohne Kochstelle! Alea iacta est! Wir haben das Angebot ausgeschlagen!

Interessanterweise war Airbnb derselben Ansicht wie wir!!
Hier ist es sch├Âner !!

UPGRADE

Unser Honda bekommt ein Upgrade f├╝r die bevorstehende Bergtour! Daf├╝r waren wir in zwei unterschiedlichen Autowerkst├Ątten. In der ersten konnten sie uns nicht weiter helfen, da sie keinen Bremssattel besorgen konnten. Aber daf├╝r wurden wir zum Mittagessen eingeladen und haben wertvolle Reisetipps erhalten. Der Chef sprach Englisch via Smartphone und war keineswegs verwundert, als ich ihm erz├Ąhlte, dass ein IPhone in der T├╝rkei um einiges mehr kostet als in Deutschland! Liegt wohl an der sehr hohen Tax. Daraufhin hielt er mir sein Smartphone hin auf dem stand:

And we have to live with it!

In der Werkstatt geht es international zu! Einige Syrer, ein Albanier und ein Libanese. Die Jungs aus Syrien waren noch sehr jung und als das Essen geliefert wurde, hatten sie einen richtig guten Appetit und eine gro├če Essensfreude!

Winterreifen, evtl brauchen wir auch noch Schneeketten, denn das Taurusgebirge hat es in sich!

GILINDIRE H├ľHLE

Eine der sch├Ânsten und gr├Â├čten Tropfsteinh├Âhle im Mittelmeerraum. 1999 wurde sie zuf├Ąllig von einem Ziegenhirten entdeckt, der einen Igel beobachtet hat, der pl├Âtzlich im Berg verschwunden war. Als er ihn suchte, fand der Hirte den Eingang zur H├Âhle. Neben den wunderbaren Tropfsteingebilden und dem herrlichen S├╝├čwassersee am Ende der H├Âhle gibt es dort auch eine Fledermauskolonie und die Mittelmeer – M├Ânchsrobbe hat dort ihren Lebensraum. Es wird davon ausgegangen, dass die H├Âhle schon einmal in der Antike bekannt war.
In der H├Âhle herrscht eine 98%ige Luftfeuchtigkeit und es hat angenehme 23 Grad. Als wir an dem unterirdischen See ankamen, w├Ąre ich nur zu gerne schwimmen gegangen!
Wei├če Stalagmiten und Stalaktiten! Es sieht ein bisschen aus wie Elfenbein geschnitzt.

Morgenstimmung

Unsere drei Besch├╝tzer! Da geh├Ârt schon ein bisschen Mut dazu die Leiter herunterzusteigen – Hundefutter hatten wir auch keines! So habe ich unsere letzten zwei ├äpfel geteilt und verf├╝ttert.
Als wir vorgestern hier ankamen, haben wir einen pensionierten Soldaten kennengelernt, der hier im Ort wohnt. Eben kam er kurz vorbei um sich zu verabschieden und ich habe ihn nach den Hunden gefragt. Also, alle Hunde mit Halsband, sind amtlich registriert und der Major, also der B├╝rgermeister, k├╝mmert sich darum. Er meinte, das w├╝rde prima klappen und alle die in den Naturpark kommen, helfen mit die Hunde zu versorgen. Weiter erz├Ąhlte ich ihm, dass wir uns ja immer gewundert haben, wie die T├╝rkei es schafft so viele riesige, neue Stra├čen und Tunnel zu bauen. Die Stra├čen und Tunnel werden von Privatfirmen gebaut und die Rechnungen gehen an den Staat. Nach 25 Jahren geh├Âren die Stra├čen dann dem t├╝rkischen Staat.

Klettertour um die felsige Halbinsel

Was f├╝r unterschiedliches Gestein! Allein von den Farben her hatten wir:Wei├č, Gelb, Rot, Gr├╝n, Flieder, Violett und Grau – in allen Schattierungen!! Gesteinsarten wie Granit und Schiefer konnten wir sicher bestimmen;)
Herrlicher Schiefer, allerdings sehr br├╝chig!
Um 18.30 Uhr war Sonnenuntergang und wir mussten uns sputen rechtzeitig unser Ziel zu erreichen. Unsere guten Stirnlampen hatten wir im Auto gelassen.

Geschafft!

AYDINCIK -YENI

Hier in Aydinsik gibt es einen Naturschutzpark, der momentan weiter ausgebaut wird. Ein tolles Projekt!! Obwohl der Park noch offiziell geschlossen ist, d├╝rfen wir hier campen. Tags├╝ber sind auch einige Besucher da – wie Spazierg├Ąnger, Jogger, aber auch Familien, die das sch├Âne Wetter nutzen um im Freien zu picknicken – daf├╝r gibt es sch├Âne Sitzpl├Ątze mit Grillstelle. Von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens ist striktes Ausgangsverbot. Ab da sind die Hunde unterwegs. Uns haben heute Nacht drei gro├če ( Stockh├Âhe 60 cm) Hunde ÔÇ×bewacht.ÔÇť
Mein Umweltschutzheld des Tages!! Ich habe ihn am Strand getroffen, beim M├╝lleinsammeln!

Sonntag 31.Januar 21

Infolge der gestrigen Gewitter mit Starkregen, kam es heute auf der D 400 entlang der K├╝ste in Richtung Anamur zu heftigen Steinschl├Ągen!
Wir sind ungef├Ąhr 10 Minuten nachdem der Felsblock heruntergekracht ist, dort angekommen. Soweit wir es beurteilen k├Ânnen ist niemand verletzt worden.


Wir waren alle ziemlich geschockt und froh ├╝ber unser Gl├╝ck! Als die Polizei ankam sind wir ein St├╝ck zur├╝ckgefahren und dann auf einem Feldweg ├╝ber die Berge.
Das war schon abenteuerlich! Aber dann sind uns auch noch immer mehr Autos entgegen gekommen, die die zertr├╝mmerte Stra├če von der anderen Seite aus umfahren wollten.
Gegen Ende der ÔÇ×UmfahrungÔÇť sind wir in einer Bananenplantage gelandet.
Von GAZIPASA bis ANAMUR gibt es riesige Gew├Ąchsh├Ąuser voller Bananenstauden. Auch hier werden die Bananen gr├╝n geerntet.

On the Beach

DAMLATA

Tropfsteinh├Âhle
Wer findet das Herz?
Die Tropfsteinh├Âhle wurde 1948 zuf├Ąllig beim Bau der Hafenanlage entdeckt. Die Stalaktiten und Stalagmiten werden auf 10.000 und 15.000 vor Christus datiert. Die Temperatur liegt bei 22,3 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei 98%. Anscheinend gut f├╝r Asthmatiker. Wir haben ziemlich schnell unsere M├╝tzen abgenommen und die Jacke ausgezogen.

ALANYA

Hoch ├╝ber der Stadt steht die Burgruine und von dort aus hat man einen herrlichen Blick ├╝ber Stadt, Land und Meer.

Dreikleebl├Ąttrige Basilika

ANTALYA

Von Antalya waren wir angenehm ├╝berrascht. Sie ist Hauptort der fruchtbaren K├╝stenebene im S├╝den Kleinasiens, die seit antiker Zeit als Pamphylien bezeichnet wird. Heute wird die Gegend wegen der langen Sandstr├Ąnde auch gerne t├╝rkische Riviera genannt. Antalyas Altstadt liegt aber gr├Â├čtenteils oberhalb einer Steilk├╝ste. An der K├╝ste entlang befinden sich viele Hotels, Restaurants, Caf├ęs, Shopping Malls… nat├╝rlich alle au├čer den Malls zur Zeit im Lockdown. Die Uferstra├če ist 6 – spurig, dann kommen Parkpl├Ątze, ein Radweg in beide Richtungen, ein Weg f├╝r Jogger, Walker etc. mit einem gelenkschonendem Belag, dann Volleyball-,Baseball- und Tennispl├Ątze, nun eine breite Promenade, von der aus Stufen zum Strand f├╝hren. Bis zum Meer liegen dann noch 20 m Sandstrand – frei zug├Ąnglich f├╝r alle. Zum ersten Mal sehen wir ├Âffentliche M├╝lltrennung! Drei verschiedene M├╝lleimer, wie ein Kleeblatt zusammengeschwei├čt f├╝r Plastik, Papier und Restm├╝ll. Allerdings vom Volumen her so gro├č wie ein K├╝chenabfalleimer! Drin war auch nichts-aber in den gro├čen Abfallcontainern schon!

K├ťSTENLINIE

150 km entlang der t├╝rkischen K├╝stenlinie.
Sunrise nach einer kalten und sternklaren Nacht.

MYRA

Bekannt durch den Bischof von Myra, unseren Sankt Nikolaus. Die St.-Nikolaus-Kirche ist eine ehemalige byzantinische Kirche in der heutigen t├╝rkischen Stadt Demre in der Provinz Antalya, im S├╝dwesten des Landes. Sie wurde vom 5. bis 12. Jahrhundert genutzt. Bekannt ist sie vor allem durch die erste Grablege des Heiligen Nikolaus von Myra. 
Wir sind in die Stadt hinuntergefahren und gesehen haben wir eigentlich nur Folien – Gew├Ąchsh├Ąuser. Nicht ein paar, sondern die ganze Stadt ist damit bedeckt! So etwas habe ich zum ersten Mal gesehen!! Am Stadtrand, nahe den Bergen befindet sich die Sankt Nikolaus Kirche und auch wieder viele Felsengr├Ąber. Myra selbst ist ein Teil der Stadt Demre.

Die Foliengew├Ąchshausstadt
Felsengr├Ąber, um die Sankt Nikolaus Kirche.

Hot springs

Die offiziellen hei├čen Quellen sind wegen Corona geschlossen. Aber wir waren heute an einer hei├čen Quelle, die nur von den Locals aufgesucht wird. Und ich konnte nicht widerstehen! Herrlich warm mit starkem Schwefelgeruch.

Die Temperatur im Wasser lag bei 39 Grad, au├čerhalb waren es nur 4 Grad.

Suchbild

Iztuzu Schildkr├Âtenstrand

Einer der eigentlichen H├Âhepunkte hier ist die Caretta caretta. Die Schildkr├Âte wird mehr als einen Meter lang und bis zu 150 Kilogramm schwer. Nachdem in den neunziger Jahren immer wieder verletzte Schildkr├Âten gefunden wurden, setzten sich vor allem englische Natursch├╝tzende daf├╝r ein, die verletzten Schildkr├Âten zu versorgen und den Strand zu sch├╝tzen, denn hier legen die Schildkr├Âten ihre Eier ab.
Wir haben uns mit den Fahrr├Ądern auf zum 15 km entfernten Strand gemacht. Allein schon der Weg dahin f├╝hrt durch eine herrliche Bergwelt. Unterwegs konnten wir zwei Fischadler beobachten!

Der Schildkr├Âtenstrand – im April sind sie wieder da.
Die Eiablagepl├Ątze.
Ein Denkmal f├╝r die Caretta Caretta und f├╝r die engagierten Natursch├╝tzer.

KAUNOS – antike Hafenstadt

ÔÇ×DonÔÇÖt pay the ferry man donÔÇÖt even fix the price. DonÔÇÖt pay the ferry man until he gets you to the other side.ÔÇŁ

Mit dem Ruderboot ­čÜúÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ sind wir ├╝ber den Fluss, denn es gibt hier im Umkreis von 60 km keine Br├╝cke. Auf der anderen Seite stehen einige H├Ąuschen die bewohnt sind, aber auch die Anrainer rudern die kurze Strecke ├╝ber den Fluss. Dann ist es noch ein Fu├čmarsch von ca. 20 Minuten hoch nach Kaunos. Die Geschichte des Ortes reicht bis in das 10. Jahrhundert v. Chr. zur├╝ck. Kaunos geh├Ârte zeitweilig zum Attischen Seebund und zum Festlandbesitz der nahegelegenen Insel Rhodos. Die Hafenstadt verlor allerdings an Bedeutung, da sich die Entfernung zum Meer vergr├Â├čerte. Heute ist es vom ehemaligen Hafen 8 km entfernt. Zudem gab es in Kaunos sehr viele Stechm├╝cken und im Sommer sehr hohe Temperaturen. Deshalb wurde damals schon von einem l├Ąngeren Aufenthalt abgeraten. Hier wurde im 9. Jhd. n.Chr. die erste Domkirche erbaut.

Erste Domkirche
Theater

Tempelhof
Wohnanlage
Tempel

Eingang zum Amphitheater

DALYAN – die ersten Felsengr├Ąber!!

Die Felsengr├Ąber der antiken Stadt Kaunos, die aus dem vierten Jahrhundert vor Christus stammen.

Nachts sind die Felsengr├Ąber beleuchtet. Wir sind nur durch den Fluss DALYAN getrennt und k├Ânnen r├╝bersehen! Sensationell!

Wetterlage;))

Unsere Reise geht weiter ├╝ber die Berge der Iskele in Richtung Tarsus. Heute haben wir Starkwind mit einem Wechsel von Sonne und Wolken, bei einer H├Âchsttemperatur von 9 Grad. Ich wei├č, dass ihr daheim Minustemperaturen habt und trotzdem ist mir ganz sch├Ân kalt.­čśé

LOCKDOWN-WOCHENENDE

Endlich mal Platz auf der Bank…

AUF DEM WEG NACH KNIDOS

Mandelb├Ąume

Erste Mandelbl├╝ten

Nekropolis / Friedhof

Von je her war es hier nicht m├Âglich Gr├Ąber auszuheben, aufgrund des steinigen Bodens. Deshalb gab es auch schon in der Antike steinerne Sarkophage. Daran hat sich bis heute nichts ge├Ąndert.

Nekropolis in Ephesus
Friedhof heute in der N├Ąhe von Knidos

KNIDOS

Amphitheater

Die Halbinsel Dat├ža war bereits in der Antike besiedelt. Das ist vor allem in der antiken Stadt Knidos  im Westen der Halbinsel, die ins 13.Jahrhundert v. Chr. datiert wird, zu sehen. Knidos war ├╝ber seinen Hafen mit der ├Âstlichen Mittelmeerregion verbunden.

Die urspr├╝ngliche Hafeneinfahrt.
Die antiken S├Ąulen und Steine sind alle nummeriert und werden St├╝ck f├╝r St├╝ck zusammengesetzt.

Der Leuchtturm am ├Ąu├čersten Ende der Halbinsel.
Der Leuchtturmw├Ąrter fragte uns, aus welchem Land wir kommen. Karl sagte: ÔÇ×Alemannia – and you are t├╝rkey?ÔÇť Das sollte nur ein Spa├č sein, aber der freundliche Mann war schon kurz geschockt, lachte dann aber mit. Alle T├╝rken, die wir bisher kennen gelernt haben, sind unglaublich stolz auf ihr Land.

DACIA-ISKELE

Hier endet die K├╝stenstra├če D-400. Im Vorfeld waren wir uns nicht ganz sicher, ob wir hier auch noch was einkaufen k├Ânnen. Von wegen! Hier befindet sich eine sehr sch├Âne, mittelgro├če Stadt, die normalerweise wohl nur so vor t├╝rkischen Touristen wimmelt! Die europ├Ąischen Touristen kommen erst seit kurzem hierher, da der n├Ąchste Flughafen doch weit entfernt ist. Daf├╝r soll es im Sommer vor Ausflugsschiffen und Privatjachten nur so wimmeln.

Die Hand Atat├╝rks in Marmor, mit der M├Âglichkeit, die eigene ÔÇ×kleineÔÇťHand daraufzulegen. Atat├╝rk ist allgegenw├Ąrtig und der ÔÇ×Fels in der BrandungÔÇť- er steht f├╝r Gerechtigkeit, Entwicklung, Wertsch├Ątzung und f├╝r die Liebe zur T├╝rkei.

40 km vor Dacia haben wir unser Auto abgestellt und sind mit den Fahrr├Ądern weitergefahren. Was f├╝r eine Landschaft!!!

Suchbild;)

Kommunikation

In der T├╝rkei sprechen nicht so viele Menschen Englisch und noch weniger Deutsch. Obwohl wir oft erleben, dass Leute, die uns nicht verstehen, kurzerhand jemanden anrufen der Deutsch oder Englisch spricht. Dann mir das Handy in die Hand dr├╝cken und entz├╝ckt und sehr zufrieden zuh├Âren, wie ich, mit mir v├Âllig fremden Menschen, Konversation mache. Am herzbewegendsten aber ist es, wenn wir weitergehen und uns verabschieden. Auf dem Gesicht erscheint ein L├Ącheln und die rechte Hand wird aufs ÔŁĄ´ŞĆ gelegt und zweimal leicht geklopft.

AKYAKA

Am sp├Ąten Abend sind wir in AKYAKA eingefahren. Es war schon dunkel und wir haben uns einen ├ťbernachtungsplatz am Ufer gesucht. Das war nicht unsere beste Wahl, denn der Platz war schr├Ąg mit viel Hundegebell…Am Morgen sind wir mit den Fahrr├Ądern los um einen B├Ącker zu suchen.

Belohnt wurden wir durch den Ausblick und die Sonne. Zum B├Ącker haben wirÔÇÖs dann doch nicht geschafft, denn vorher kam eine Marina mit Hotel – es gab einen Kaffee- und Karl engagierte sich bei der Bootsverladung !
Echte Kerle m├╝ssen nicht miteinander sprechen, das geht auch sprachlos ganz super!!

2.Tag

Wir waren heute Morgen joggen, konnten aber an dem tollen Baumstamm nicht einfach so vorbei!

Die K├╝stenlandschaft ist bezaubernd sch├Ân, am Ufer entlang f├╝hrt ein schmales Str├Ą├čchen – nur in eine Richtung befahrbar und auf 30 km/h begrenzt. Ideal f├╝r Spaziergang, Walking, Joggen, Fahrrad fahren… Gro├če Pinien stehen am Ufer, an dem man auf sch├Ânen Felsen sitzen kann um ├╝bers Meer zu schauen. Doch es gibt auch einen Wermutstropfen. Leider wird immer noch viel M├╝ll einfach weggeworfen, volle Abfallt├╝ten werden abgestellt, viele Glasscherben liegen herum.

DIDIM

Unser ├ťbernachtungsplatz. Nat├╝rlich haben wir die Parforceh├Ârner ausgepackt und gespielt. Es waren viele Angler und ein Taucher unterwegs. Vom Taucher haben wir ein antikes Steingut geschenkt bekommen, das er eben vom Meerboden geholt hatte. Echt cool!
Er hat noch gefragt, ob wir noch irgendetwas brauchen…super nett! Wir haben ihm ein St├Ąndchen gespielt und f├╝r seine Family ein gemeinsames Bild gemacht. Einer der Angler wollte wissen, ob wir ein Barbecue dabei haben um Fisch zu grillen. Ohne zu ├╝berlegen haben wir das verneint – dabei haben wir doch einen Gaskocher und eine Pfanne­čśéSo schade, denn Karl h├Ątte sich so sehr ├╝ber einen frischen ­čÉč gefreut! Heute Morgen bin ich noch etwas verschlafen vom Dachzelt heruntergestiegen und stand vor einer gro├čen Ziegenherde mit Hirte!

PIGEON ISLAND – allerdings haben wir nur ein paar Tauben gesehen und das kleine Inselh├╝ndchen.

Ein herrlicher Blick auf die Insel !
Seit wir in der T├╝rkei sind, werden wir immer erst f├╝r Russen gehalten. Noch sind wir nicht recht dahinter gekommen warum.­čśë

PTT

PTT steht f├╝r die Post in der T├╝rkei. Die Farben sind gelb /schwarz und das Geb├Ąude ist mit rot gekennzeichnet. Durch den langen Lockdown waren auch die Poststellen meist geschlossen. Seit unserer Einreise in die T├╝rkei sind wir dran die HGS Vignette zu besorgen. In Istanbul war die PTT geschlossen und wir sind um die 8 mal OHNE ├╝ber die Bosporus Br├╝cke und unter dem Bosporus hindurch, durchs T├╝p T├╝neli, gefahren. Jedesmal mit Sorge und schlechtem Gewissen, aber eine HGS war nicht aufzutreiben. Die T├╝rken bekommen sie auch an den Tankstellen, doch nur f├╝r Autos mit t├╝rkischem Kennzeichen. Jetzt hier in Kusadasi sind wir mit den Fahrr├Ądern ins Centrum gefahren, um endlich unsere HGS zu kaufen. Mit Googlenavi hat Karl die ersten Versuche gestartet- leider erfolglos (die gibts wohl nicht mehr). Meine skeptischen Kommentare kamen dabei nicht sehr gut an, worauf Karl die Navigation kurzerhand in meine H├Ąnde gelegt hat. Wer mit mir schon unterwegs war, wei├č , dass die Orientierung nicht zu meinen herausragenden F├Ąhigkeiten geh├Ârt. Jedoch die Kommunikation!!!
Zwei Tage vorher hatte ich einen Tankwart nach der PTT gefragt und der sympathische junge Mann hatte mit mir Aussprache├╝bungen gemacht. PTT wird ziemlich hart und kurz ausgesprochen. So war ich gut ger├╝stet und konnte quasi alle -ob sie Englischkenntnisse hatten oder nicht- nach dem Weg fragen. Auffallend war, dass bei Streckenangaben fast immer die Zahl 300 gefallen ist. Buchst├Ąblich 5 vor 12 waren wir an dem unglaublich unscheinbaren Geb├Ąude- nachdem wir zuerst vorbeigefahren sind und uns der n├Ąchste Helfer wieder zur├╝ckgelenkt hat. Dort konnte ich auch wieder Briefmarken besorgen und die Postkarte Nummer 16 an Helene absenden! Doch die Odyssee ist noch nicht vorbei, denn der Pass reicht nicht aus. Wir gehen nach der Mittagspause nochmals mit dem Fahrzeugschein hin. Wenigstens wissen wir jetzt den Weg­čśůDoch trotz aller Widrigkeiten – alle die wir gefragt haben waren ├╝beraus hilfsbereit und uns zugewandt­čĹŹ

EPHESUS

Mit dem Fahrrad von Kusadasi nach Ephesus, einer antiken Stadt, die schon im 10. Jahrhundert vor Christus an der t├╝rkischen ├äg├Ąisk├╝ste erbaut wurde. Damals direkt am Mittelmeer, heute 9 km davon entfernt, in der N├Ąhe von Selcuk. Die Ausgrabungsfunde zeigen die Geschichte vergangener Jahrhunderte. Vom alten Griechenland, ├╝ber das R├Âmische Reich, damals war die Stadt das wichtigste Handelszentrum des Mittelmeers, bis zur Ausbreitung des Christentums. Sp├Ąter das Byzantinische Reich, dann die Osmanen und heute die T├╝rken. In Selcuk, s├╝dwestlich von Ephesus, steht das Haus der Mutter Maria. Heute eine Pilgerst├Ątte, wo Maria ihre letzten Lebensjahre verbracht haben soll.

Hadrianbogen – zumindest ein Teil davon.
Nekropole (auch als Nekropolis bezeichnet) wurde der Friedhof genannt. Die Stadt der Toten.

IZMIR

In der Silvesternacht gab es Lichterspiele und Livemusik f├╝r die Einwohner Izmirs. Die Show wurde ins Fernsehen ├╝bertragen und so konnten alle, die Interesse hatten, trotz Lockdown teilhaben. Wir waren um 23.40 Uhr am UHRTURM und waren begeistert von der tollen Show. Allerdings waren wir auch die Einzigsten – au├čer den Technikern und dem Fernsehteam.

Atat├╝rk

Hoch ├╝ber der 3 Millionenstadt ist der Begr├╝nder der T├╝rkei in Stein gemei├čelt.

Ein Machtpolitiker, der die Modernisierung seines Landes nach westlichem Vorbild beharrlich vorantrieb, indem er zum Beispiel f├╝r alle die Schulpflicht einf├╝hrte, die Leistung der Lehrenden hervorhob und die Universit├Ąten f├╝r alle ├Âffnete, Sultanat und Kalifat abschaffte, sowie mit weitreichenden gesellschaftlichen Reformen einen in dieser Form einmaligen Staat schuf. Darauf beruht wohl die Verehrung, die ihm in der T├╝rkei bis heute entgegengebracht wird, und die Unangefochtenheit des ihm 1934 vom t├╝rkischen Parlament verliehenen Nachnamens Atat├╝rk (Vater der T├╝rken). Sicherlich gibt es einige Kritikpunkte! Tats├Ąchlich aber gibt es kaum einen Laden der kein Bild von Atat├╝rk h├Ąngen hat. Selbst junge Ladenbesitzer haben einen Atat├╝rk an der Wand h├Ąngen. Den Onkel ( so wird Erdogan hier genannt, wenn man vermeiden will den Namen laut auszusprechen) sehen wir relativ selten!
Palmenallee in Izmir

Weiterreise nach Izmir

Quer aus dem Gestein w├Ąchst diese Pinus heraus. Auf dem Schild steht:
The Best Point

Genau da wollten wir nochmal hin!

Zuvor sind wir aber noch zu unserem Lieblingsspot gefahren und haben gem├╝tlich Kaffee getrunken. Nat├╝rlich selbst aufgebr├╝ht! Der Hund hat sich gem├╝tlich zu uns gelegt, als w├╝rde er uns schon ewig kennen. Kurz vor der Weiterfahrt kam sein Herrchen und hat ihn abgeholt.

AYVALIK

Rainbows ­čîł

Um 9 Uhr morgens, also hier kurz nach Sonnenaufgang, durften wir diesen doppelten und mit unglaublich intensiver Farbenpracht hervortretenden Regenbogen sehen. Wir waren uns erst nicht sicher, ob so ein Naturschauspiel hier ÔÇ×allt├ĄglichÔÇť ist, aber die Ortsans├Ąssigen waren ebenso begeistert wie wir!

Full Moon

Heute Nacht wurde ich vom Mondschein in meinem Gesicht geweckt. Gl├╝cklicherweise, denn es war ein atemberaubender Anblick!

Eukalyptusbaum und Flamingos ­čŽę

Aus den Bl├Ąttern des Eukalyptusbaums wird Cineol extrahiert und damit werden, die uns allen so wohl bekannten, Eukalyptusbonbons hergestellt.
V├Âllig ├╝berrascht waren wir ├╝ber die Anwesenheit einer Flamingokolonie.

Ayvalik – ca. 30 Seemeilen von Lesvos entfernt!

W├Ąhrend des Lockdowns fahren keine F├Ąhren nach Lesvos. Sonst kostet eine Fahrt ├╝bers Meer nach Lesvos f├╝r Touristen 20ÔéČ und ist relativ sicher. F├╝r Fl├╝chtlinge kostet sie mindestens 1200ÔéČ und ist lebensgef├Ąhrlich!

Sonntagsausflug zum Teufelsfelsen

Was f├╝r ein herrlicher Ausblick! Bis auf die ÔÇ×RestaurantsecurityÔÇť waren wir allein an diesem wundersch├Ânen Ort.

Hoch auf dem Teufelsfelsen hat man eine grandiose Aussicht!
Vom Aussichtspunkt aus sind wir zum Strand abgestiegen.
Leander und Karl haben sich ins kalte Mittelmeer gewagt! Ich habÔÇÖs bis zu den Knien geschafft­čśë
R├╝ckweg auf den Berg.

ISTANBUL

Durchs T├╝p T├╝neli !!

Der Avrasya T├╝p T├╝neli ist ein 5,4 Kilometer langer Stra├čentunnel unter dem Bosperus in Istanbul. Mit den Bauarbeiten wurde am 26. Februar 2011 begonnen, der Durchschlag erfolgte am 22. August 2015. Am 20. Dezember 2016 wurde er f├╝r den Verkehr freigegeben. Und da sind wir eben mit unserem Honda durchgerauscht!

Abendstimmung

Leanderturm

Der ├ťberlieferung nach schwamm Leander jede Nacht zu seiner geliebten Hero durch den Hellespont, bis eines Nachts die Fackel, die ihm den Weg wies, erloschen war. Er verlor die Orientierung und ertrank. Als Hero ihren toten Geliebten am Ufer fand, warf sie sich ebenfalls in die Fluten. Daraufhin wurde an dieser Stelle ein Leuchtturm errichtet, der Leanderturm .

Wahrnehmungen

In den meisten L├Ąndern/St├Ądten haben wir bisher Bettler gesehen. Oft sehr unterschiedlich in ihrer Vorgehensweise. Die einen eher ruhig, andere fordernd aggressiv und noch andere, die h├Âflich, aber klar und deutlich zu verstehen geben, dass sie Geld haben wollen. Hier in Istanbul habe ich zwar arme Menschen gesehen, die auf der Stra├če leben, aber keine Bettler. Heute sind wir auf dem Weg von der Hagia Sophia zur├╝ck zu unserer Unterkunft gelaufen. Wir waren schnell unterwegs, da Johannes noch ein Online Repetitorium hatte und wir sp├Ąt dran waren. Pl├Âtzlich habe ich aus den Augenwinkeln ein Bild wahrgenommen, von dem mir mein Verstand sagte, das kann so nicht stimmen! Leander ging neben mir und so fragte ich ihn, ob er dasselbe gesehen hat. Ich hatte zwei schlecht gekleidete Kinder gesehen, die am Boden sa├čen und ein Tuch mit Essensabf├Ąllen ausgebreitet haben. Es waren wirklich Abf├Ąlle, wie Kartoffelschalen… Wir haben uns angesehen und Leander ist noch mal zur├╝ckgelaufen und hat ihnen Geld gegeben. Schon klar, nur ein Tropfen auf den hei├čen Stein. Das zu sehen hat uns sehr betroffen gemacht. Und klar, wir haben kein Bild gemacht!

Angler dicht an dicht – am Uferrand und von jeder Br├╝cke.

Hagia Sophia – die heilige Weisheit

Blick auf die Blaue Moschee mit der Hagia Sophia im R├╝cken.

Bis zum Ende des Byzantinischen Reiches wurde die Hagia Sophia als griechisch-orthodoxe Kathedrale genutzt und war der Ort f├╝r die wichtigsten Zeremonien des Landes. W├Ąhrend der lateinischen Besetzung von 1204-1261 wurden alle Reliquien entfernt und das Gotteshaus wurde bis zur osmanischen Eroberung 1453 zur r├Âmisch-katholischen Kathedrale. Heute noch findet man nach l├Ąngerer Suche christliche Wandgem├Ąlde. Beispielsweise das Gem├Ąlde von Maria mit dem Jesuskind, vorne ├╝ber dem ehemaligen Altar. Heute ist es mit zwei wei├čen T├╝chern fast verdeckt.

Im Umfeld der Hagia Sophia ist sehr viel Polizeipr├Ąsenz. Zumindest einer hat die Zeit zum Gebet genutzt.

├ťber der T├╝r in der Eingangshalle befindet sich ein Wandgem├Ąlde von Jesus.

Tiere in der Metropole Istanbul

Frage: ÔÇ×Kann ich mein Karma aufpimpen, wenn ich Stadttiere f├╝ttere?ÔÇť

Das Katzenhaus in der Altstadt
Ein verlassenes Haus voller Katzen, die von vielen Menschen gef├╝ttert werden.
Die Hunde leben in kleinen Rudeln auf der Stra├če. Wobei jedes Rudel sein genau abgegrenztes Revier hat und behauptet.

G├╝lhane Park

M├Âwenf├╝tterung

T├╝rkisches Geb├Ąck

Baklava – nat├╝rlich mussten wir gleich nach dem Kauf ├╝berpr├╝fen ob es auch lecker schmeckt!­čśë

Galata Tower Istanbul

Wir haben eine gute Unterkunft in der N├Ąhe des Galatatowers gefunden. Ein sch├Ân renoviertes Haus mit unterschiedlich gro├čen Appartements. In der N├Ąhe gibt es viele kleine L├Ąden. Es herrscht eine sehr gro├če und offensichtliche Diskrepanz zwischen Armen und Reichen. Das untere Bild ist vor dem Haus des Schuhmachers aufgenommen.

Anreise Istanbul

Mit dem Auto nach Sultan Ahmed, die Altstadt in Istanbul. Was f├╝r eine riesengro├če City!

Da mussten wir durch! Unser Auto mit Dachzelt ist 2,10 Meter hoch und die Durchfahrt war ebenfalls 2,10 Meter. Karl hat sich auf die Motorhaube gekniet um mich rechtzeitig zu stoppen und ich bin gefahren. Hinter uns hupende Autofahrer ( das geh├Ârt hier zum guten Ton) und vor uns lachende Kinder, skeptisch und zuversichtlich winkende M├Ąnner. Als wir mit ein bisschen streifen durch waren, sind die Kids in Jubel ausgebrochen ­čśé
Neben unserer Airbnb Unterkunft wohnt eine gesch├Ąftst├╝chtige Dame, die Reisekoffer verkauft und t├╝rkischen Kaffee ausschenkt.

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