Ukraine đŸ‡ș🇩

Tschernobyl


26.April 1986 Reaktorkatastrophe im Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Was war das damals fĂŒr ein Schock! Wir konnten es kaum glauben! Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir versucht haben, uns darauf einzustellen. Keine Schuhe im Haus, der GemĂŒsegarten unbearbeitet…Ausgelöst durch menschliches Versagen. Es sollte eine NotfallĂŒbung geprobt werden, bei der die Stromversorgung ausfĂ€llt. Ein Atomkraftwerk benötigt, auch wenn es abgeschaltet wird, Strom, um die KĂŒhlung der BrennstĂ€be zu gewĂ€hrleisten. Im Block 4 wurde die gesamte Stromzufuhr unterbrochen und das gesamte System ĂŒberhitzte.
Um 1.23 Uhr explodierte der Block 4. Um 4 Uhr morgens ging in Moskau noch die Meldung ein, dass es zwar Probleme gibt, aber alles unter Kontrolle ist.

Schranke vor der 30 Kilometerzone um das Atomkraftwerk.

Raketenabwehrsystem und Relikt des Kalten Krieges: Großantennen der RaketenspĂ€hanlage DUGA 1 der Sowjetunion – damals Top Secret!

Von der nahe gelegenen Stadt aus zu sehen, aber den Einwohnern wurde irgendeine LĂŒge aufgetischt, die niemand glaubte. Es wurde akzeptiert, da man sowieso nichts dagegen machen konnte.

Das ehemalige Luxushotel
Das Riesenrad sollte am 01.Mai 1986 eingeweiht werden. Es ist also niemals gefahren.
Die Natur bricht sich ihren Weg.

Kiew

Maiden Platz mit Erinnerungen an die 100 Helden/Opfer der Revolution 2013-2014.

Mit der Rolltreppe gehts tief unter die Stadt zur 🚇 Die Metro wurde besonders tief gebaut, da sie gleichzeitig als Luftschutzbunker dienen sollte.
Sophienkathedrale
Das goldene Tor von Kiew
Egal,in welche Richtung du schaust, ĂŒberall wunderbare Prachtbauten.
Sankt Andreaskirche
Blick auf den Fluss Dnepr
Was fĂŒr eine prĂ€chtige Esche! Mindestens 300Jahre alt und 3,50m im Umfang. Bei uns wĂ€re das ein geschĂŒtztes Naturdenkmal.

Bauernmarkt und HochhÀusermeer

Die Tomaten waren ĂŒbrigens ganz besonders lecker!!

Nach der Oper sind wir noch zum Essen in ein Restaurant. Der Zugang zum WI-FI war: der Stahlhelm. Echt krass!

Wir sind zufÀllig in einem nagelneuen und bei den Twens sehr angesagten Hotel gelandet.

Restaurant
😂
302 unser Zimmer
An der Grenze zur Ukraine wurden wir dreimal von der ukrainischen Seite ĂŒberprĂŒft. Allerdings ging es fast allen so. Mussten wir unser Dachzelt öffnen?

Ja, zweimal Dachzelt und Kisten öffnen. Mein Reisepass war plötzlich verschwunden und fĂŒr die angeforderte Kopie von Karls Pass und unserem Fahrzeugschein wollte der Beamte Geld. Karl sagte: I don’t need a Kopie. If you need one you have to pay it. 😅Ich war schon am Start um zu beschwichtigen, da hat der Typ gesagt: „Ok, its a present from me.“Dann hab ich eine Beamtin nach meinem Passport gefragt und die zischte: „I don’t have your passport !“
Also wieder zurĂŒck zu den Zollbeamten.
Und da war er, mein Held des Tages! Nach so unfreundlichen Leuten, ging ich auf einen jungen Beamten zu , er grinst und fragt: Problems? Und schon hatte ich einen Mitstreiter.
Nach 5 Minuten war der Reisepass wieder in meiner Hand.
Schon am Losgehen hab ich mich nochmals umgedreht und ihm gedankt. Er hat gelacht und gewunken- starker Typ!